Must-haves für einen gesunden Kühlschrank

Der Beginn eines jeden Abnehm-Erfolges ist ein

Gesunder Kühlschrank!

Mach ihn zu deinen Verbündeten, wenn du dein Vorhaben abnehmen und gesund leben in die Tat umsetzen willst.

Sicher dürfte dir das Phänomen bekannt sein. Du hast dir die guten Vorsätze gesetzt ein zwei Kilos abzunehmen und dich auch in Zukunft gesünder zu ernähren, endlich deinen inneren Schweinehund überwunden, auch den ganzen Tag brav dein Gemüse geknabbert, dir eine schöne, ausgewogene Mahlzeit gekocht und zum Abschluss des Tages noch einen leckeren Salat gezaubert. Eisern hast du den ganzen Tag den Schokopudding oder die köstlich kalte Schokolade ignoriert, doch dann kreisen die Gedanken unbemerkt und immer heftiger um diese Köstlichkeiten und kurzerhand öffnest du den Kühlschrank und verputzt sie doch.

Wenn du bei jedem Öffnen deines Kühlschranks immer wieder vor einer neuen unüberwindbare Herausforderung stehst, dann ist es höchste Zeit diesen zu entrümpeln und ihn mit gesunden Lebensmitteln zu füllen, die dir bei deinem Vorhaben dich gesünder zu ernähren und auch einige Kilos zu verlieren, unterstützen.

Ich will damit nicht sagen, das gegen Schokolade im Kühlschrank generell was einzuwenden ist, doch wenn du nicht die Beherrschung besitzt, täglich nur ein Stückchen zu naschen, dann bunker sie lieber nicht. Sollte dein Vorhaben Abnehmen sein, dann bringt es nichts Vollmilchschokolade durch dunkle Schokolade zu ersetzen, es hilft nur dahin gegen, dass du mehr für deine Gesundheit tust, denn der dunklen Schokolade wird eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt, je dunkler umso besser. Zartbitterschokolade kann dir helfen deine Bedürfnisse nach Süßem zu stillen und bringt zugleich noch eine Ladung Antioxidantien, nur wenn man Vollmilch mit dunkler Schokolade vergleicht, stecken in beiden bei 100 Gramm 520 bis 560 Kilokalorien, also für eine Diät sind beide nicht unbedingt förderlich, also auch hier gilt nur in Maßen nicht in Massen.

1. Miste deinen Kühlschrank einmal komplett aus

Was ich dir auf alle Fälle raten kann ist, dass du deinen Kühlschrank einmal komplett leer räumst. Danach schau dir die Sachen kritisch an die du da ausgeräumt hast. Checke das Haltbarkeitsdatum bei den Sachen besonders bei Salatdressings, Grillsaucen ect., da sind mit Sicherheit die Hälfte davon schon längst über das Haltbarkeitsdatum dabei. Entsorge die abgelaufenen Sachen.

Wenn du dein Vorhaben konsequent durchziehen möchtest, dann gebe die ganzen Schokopuddings, Fruchtgummis, Schokoladen, süße Fruchtjoghurts und Dressings die noch nicht abgelaufen sind, an Arbeitskollegen, Freunde und Verwandte, denn diese Sachen haben einfach nichts mehr in deinem Kühlschrank zu suchen. Danach wischt du deinen Kühlschrank aus und räumst die Sachen die noch übrig geblieben sind wieder ein.

Deinem Vorhaben steht jetzt nichts mehr im Weg, du hast jetzt alle Störfaktoren entfernt und dein Projekt „gesunder Kühlschrank“ kann starten.

2. Kaufe mit Bedacht ein

Grundsätzlich beginnt es schon beim Einkaufen im Supermarkt mit den Entscheidungen für gesunde Lebensmittel und der Vermeidung von Versuchungen, denn denke daran, wenn du kein Junk-Food und süße Verlockungen im Haus hast, isst du auch weniger Junk-Food und Süßkram. Wenn du nur gesunde Sachen zu Hause hast, bist du auch gezwungen, dich für diese zu entscheiden. Achte darauf, dass Produkte möglichst frei von Aroma-, Farb- und Geschmacksstoffen oder Emulgatoren und Verdickungsmitteln sind. Am besten ist, bevor du zur Tat schreitest, setzt dich hin und schreibe eine Einkaufsliste, kaufe auch nur das, was auf deiner Liste steht und lasse die Schokolade auch dann links liegen, wenn sie gerade im Sonderangebot ist.

3. Was dein gesunder Kühlschrank besser nicht beinhalten sollte

– Mayonnaise, Remoulade und Ketchup
– Salatdressings und Fertigsaucen
– Sahne oder Creme Fraiche
– Schokoladen, Speiseeis und Süßigkeiten
– Alkohol und Soft-Getränke
– Fettreiche Käse- und Wurstsorten
– Sahnejogurt, Pudding und Desserts

4. Nun können wir loslegen und einen Grundstock anlegen

Jetzt geht es darum, deinen Kühlschrank mit den Bausteinen einer gesunden Ernährung zu füllen. Auch wenn der neue Trend Low Cab heißt, gehören Kohlenhydrate genauso wie Proteinquellen dazu.

– Obst und Gemüse wenn möglich einheimische Produkte und Saisonware
– Säfte (ohne Zuckerzusatz)
– frischen mageren Fisch und Geflügel
– Senf und Tomatenmark
– Meerrettich und Gewürzgurken
– Natur-Joghurt, Magerquark und Hüttenkäse
– Milch (optional Mandel- oder Hafermilch ect.)
– Tofu Natur oder Räuchertofu
– Eier vom Biobauern oder Freilandhaltung
– Kokosmilch und Kokoswasser
– Butter
– Currypaste
– Sojasauce
– magerer Aufschnitt ( Hühnchen- oder Trutenwurst)
– Nussbutter (Erdnuss-, Mandel-,Sesam-, Cashew-, oder Macademiabutter

Bei Obst und Gemüse ist aber Vorsicht geboten. Sie halten sich zwar länger und besser im dafür vorgesehenen Kühlschrankfach, doch verlieren sie dadurch schnell an Geschmack und Vitaminen. Du hast zwei Möglichkeiten, entweder du kaufst nur für ein zwei Tage frisches Obst und Gemüse ein und verzehrst diese dann auch zeitnah, oder du lagerst diese in eine kühlen dunklen Vorratskammer.

5. Tipps für dein Tiefkühlfach

– tiefgekühlte Schlankkräuter wie Schnittlauch, Majoran, Salbei und Basilikum
– portionierbare, frisch geerntete Tiefkühl-Gemüse, wie Blattspinat, Erbsen und Brokkoli
– tiefgekühlte Beeren, wie Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Kirschen ect.
– gefrorenen Fisch, bevorzugt aus Wildfang
– gefrorene Hähnchenbrust
– gefrorenes Straußenfleisch, Wild und anderes „exotischen“ mageres Fleisch
– Steaks und Hackfleisch
– selbst gekochte Gemüsebrühe in Eiswürfelbehältern

6. Mach deine Kühlschranktür zu deine Komplizin

Jedes mal wenn wir unseren Kühlschrank öffnen und schließen, haben wir die Kühlschranktür im Blick, richtig? Was liegt da näher, diese als Motivationshilfe- und Stütze zu benutzen? An meinem Kühlschrank hängen Bilder von meinen Erfolgen und Bilder wo ich gerne noch hin möchte, so erinnere ich mich an meine guten gesunden Vorsätze, auch hatte ich im Internet Bilder zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank gefunden, die mir das Einräumen nach meinen Einkäufen immer wieder hilfreich sind. Motivationssprüche und Bilder sind auch immer wieder hilfreich mich an meinem Vorhaben zu erinnern.

Ich hoffe ich konnte euch ein wenig helfen und euch eine kleine Orientierungshilfe geben.
Wünsche gutes Gelingen bei der Umsetzung.
Eure Mandy

2 Gedanken zu „Must-haves für einen gesunden Kühlschrank

  1. Hallo Mandy, super Artikel. Mit deiner Liste an Nahrungsmitteln die in den Kühlschrank gehören kann man sich nur noch gesund ernähren.

    An meinem Kühlschrank hängt übrigends „Vorsicht, du bist schon fett genug“ 😀 Hat leider nur anfangs geholfen. Man übersieht es leider nach einer Weile einfach… :/

    1. Hallo liebe Shelley, vielleicht es dir ja ein Foto von dir selbst und ein Foto wo du gerne hin möchtest aufzuhängen oder jede Woche einen neuen Motivationsspruch der dir Hilft und anspornt. So hast du immer wieder einen neuen Blickfänger.
      Liebe Grüße und weiterhin dir viel Erfolg

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